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Schloss, Profilzylinder und SchutzbeschlagEmpfehlenswert sind einbruchhemmende Schlösser nach DIN 18251 der Klasse 4 oder 5. Schlösser mit Mehrfachverriegelung sind ab der Klasse 3 empfehlenswert. In diese sollten Profilzylinder nach DIN 18252 der Angriffswiderstandsklasse 1 besser 2 mit Bohrschutz eingebaut werden (Vergleichbare Sicherheit bieten Profilzylinder der alten Normklassen P 2 besser P 3). Darüber hinaus ist die Montage eines Schutzbeschlages nach DIN 18257 erforderlich, am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Der Schutzbeschlag ist notwendig, weil er den Profilzylinder und das Einsteckschloss schützt. Bei Schutzbeschlägen nach DIN 18257 (ab der Klasse ES 1) ohne Zylinderabdeckung muss der Profilzylinder mit dem Schutzbeschlag außen bündig (maximale Toleranz plus/minus 3 mm) abschließen. Der Profilzylinder selbst sollte dann mit einem integrierten „Ziehschutz“ ausgestattet sein.
Einsteckschloss/Mehrfachverriegelung
Einsteckschlösser „für gefälzte Türen“ sind die üblichen Schlösser in Wohnungsabschluss-türen. Diese haben „genormte Maße“ und können leicht ausgetauscht werden. Neben der hohen Riegelbelastbarkeit bei Schlössern der Klassen 4 und 5 sollte als „Zusatzausstattung“ ein verstärkter und verlängerter Stulp vorgesehen werden. Einsteckschlösser „für Rohrrahmentüren“ werden überwiegend in Türen aus Kunststoff- und Metallprofilen eingesetzt. Sie eignen sich aufgrund ihrer Baugröße z. T. auch für sehr schmale Profile. Wichtig ist auch bei diesen Schlössern, dass sie der DIN 18251 Klasse 4 und 5 entsprechen. Einsteckschlösser „als Mehrfachverriegelung“ Eine fachgerecht montierte Mehrfachverriegelung, z. B. mit Hakenriegeln, erhöht den Widerstandswert einer Tür auf der Schlossseite. Eine „Mehrfachverriegelung“ mit Rollzapfen genügt aber nicht, da diese nicht tief genug in die Schließbleche eingreifen. Lassen Sie sich von der (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle bzw. dem Fachbetrieb beraten, welche Ausführungsvariante sich am besten für Ihre Tür eignet. Mehrfachverriegelungen nach DIN 18251 ab der Klasse 3 verfügen über einen Riegelausschluss von mindestens 20 mm und verfügen über sehr belastbare Riegel.
Vor dem Einbau eines einbruchhemmenden Schlosses sollte unbedingt geprüft werden, ob die Türkonstruktion widerstandsfähig genug ist. Denn nur, wenn sich die Rahmenhölzer bzw. die Türprofile zur Befestigung eignen, wird die Sicherheit erhöht.Ob eine Nachrüstung sinnvoll ist, sollte am besten mit der (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstelle bzw. dem Fachbetrieb geklärt werden. Tipps:
Unter http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/schloesser.pdf finden Sie das Herstellerverzeichnis der Polizei über "geprüfte und zertifizierte Einsteckschlösser". Profilzylinder (Schließzylinder) Unter http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/
Schutzbeschlag Unter http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/
Schutzrosetten bieten nicht den gleichen Widerstand wie Schutzbeschläge der Klassen ES 1 bis ES 3 (nach DIN 18257). Daher sollte am besten immer ein Schutzbeschlag in geprüfter Ausführung eingesetzt werden. |
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